Mit Sicherheit vorbereitet
Die Vorbeugung und Bewältigung von Tierseuchen gehört zu den zentralen Aufgaben von milch.bayern. Ziel ist es, die Branche bei der Vorbereitung auf einen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) oder einer anderen Tierseuche der sogenannten Kategorie A im Sinne des Animal Health Law der EU zu unterstützen und gemeinsam mit allen Beteiligten vorausschauende, praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Wir wollen vorbereitet sein, indem wir ein einheitliches Vorgehen für den Krisenfall festlegen. Dabei arbeiten wir unter anderem eng mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) zusammen.
Prävention: Maul- und Klauenseuche
Die Maul- und Klauenseuche ist für die Milchwirtschaft nach wie vor die größte Herausforderung in Bezug auf seuchenbedingtes Krisenmanagement.
Aktuelle LGL-Handreichung
Seitens des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt es seit Oktober 2025 ein aktualisiertes Dokument für den Fall eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche. Es heißt „Handlungsoptionen für die Abholung von Rohmilch im Falle des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche“ und stellt eine fachlich erweiterte Fassung der Vorgänger-Version aus dem Jahr 2022 dar. Die entscheidende Neuerung ist die Zulassung der zentralen Abluftführung in den Motorbrennraum.
Informationen auf einen Blick
Bereits im Juli 2017 fand im Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine Arbeitsgruppe zum Thema Vermarktungs- und Verwertungsmöglichkeiten von Milch und Milcherzeugnissen bei Maul- und Klauenseuche (MKS) statt.
Das Ergebnis daraus ist eine Informationsbroschüre. „Maul- und Klauenseuche (MKS). Wie Milchbauern reagieren müssen.“


